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Autogenes Training



An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige Infos zum Autogenen Training geben.

Die aktuellen Kurstermine finden Sie hier:

Bei hypnotisierten Personen, die in tiefer Entspannung waren, wurden regelmäßig körperliche Nebenwirkungen wie z.B. Schwere- und Wärmegefühl in Gliedmaßen sowie weitere Symptome beobachtet.
Man dachte sich, wenn man es schaffen würde, diese Körperwahrnehmungen, losgelöst von der Hypnose, gezielt zu erzeugen, könnte man ohne fremde Hilfe durch einen Hypnotiseur selbst für die notwendige Entspannung sorgen.

Der Berliner Nervenarzt Johannes Heinrich Schultz hat aus dieser Überlegung heraus in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts das Autogene Training (AT) maßgeblich entwickelt.
Es handelt sich hierbei um gezielte Entspannungsübungen.

Obwohl wir den Begriff "Entspannung" als solchen natürlich kennen, machen wir uns doch einmal bewusst, was "Ent-Spannung" eigentlich bedeutet:

Das Wort "Entspannung" ist das Gegenteil von "Spannung".

Die körperliche Entspannung:
Um z.B. einen Arm anwinkeln zu können, muss die Beugemuskulatur an-gespannt werden. Diese Anspannung wird aber nur gelingen, wenn die Streckmuskulatur auf der Außenseite des Arms ent-spannt wird.

Sie kennen das Zusammenspiel zwischen Anspannung und Entspannung ganz sicher: Wenn Sie plötzlich das Bedürfnis haben, sich zu recken und strecken, z.B. morgens nach dem Aufwachen, die Arme hoch über den Kopf, alles spannt sich an. Und dann lassen Sie los und entspannen die Arme wieder. Das fühlt sich gut an - oder?

Genauso wie bei der Muskulatur wechseln sich Spannung und Entspannung in unserem Leben ständig ab.
Stress auf der Arbeit und in der Familie, eigene Ansprüche, Schicksalsschläge, Ängste usw. können dieses Gleichgewicht stören.
Eine Störung in diesem Gleichgewicht aus Spannung und Entspannung kann einen Menschen krank machen.

Geistige Entspannung:
Entspannung im Sinne von "geistiger" Entspannung kennen wir. Im günstigsten Fall können wir eine Entspannung herbeiführen indem wir uns z.B. Schlafen legen, faul auf dem Sofa liegen oder am Wochenende im Freibad in der Sonne baden.

Aber wie ist es, wenn wir uns in einer ungünstigen Situation befinden? Können wir uns da auch jederzeit, sofort und schnell entspannen?

Hier liegt das Problem: Wir können uns zwar entspannen, haben aber keinen "Entspannungsreflex".

Im Gegensatz zu einem "Aktivierungsreflex".
Den haben wir von Natur aus mit auf den Weg bekommen; er ist im Unbewussten abgespeichert:
Wir erschrecken uns ganz plötzlich. Alles spannt sich im Bruchteil einer Sekunde an.
Wir können dann vor einer Gefahr flüchten oder uns der Gefahr stellen. Viele komplexe Abläufe werden von unserem vegetativen Nervensystem in Gang gesetzt.

Beim Autogenen Training können wir lernen, wie wir einen "Entspannungsreflex" willentlich und ganz bewusst innerhalb von wenigen Sekunden erzeugen können.

Das Autogene Training verwendet hierzu die Worte "Ruhe - Schwere - Wärme".
Genauso wie wir lernen können, die Straße erst bei grüner Ampel zu überqueren und bei rot stehen zu bleiben, so können wir lernen, uns beim Aufsagen der Worte "Ruhe - Schwere - Wärme" immer schneller zu entspannen.

Wie der Name Autogenes "TRAINING" bereits sagt, kann man diese Entspannung selber erzeugen, aber es braucht Übung/Training.

In unseren Kursen lernen Sie in kleinen, einfachen Schritten die Technik des Autogenen Trainings kennen.

Jeder Kurs besteht aus acht Übungseinheiten zu je 90 Minuten, die in wöchentlichen Abständen stattfinden.

Investition: 120,00 Euro

Die aktuellen Kurstermine finden Sie hier:


Lesen Sie die nun folgenden Hinweise und häufig gestellten Fragen zum Autogenen Training, indem Sie einfach auf die Textzeile klicken.

Kann jeder das Autogene Training erlernen?
Kann man das Autogene Training mit anderen Entspannungstechniken kombinieren?
Kann Autogenes Training schädlich sein?
Wann kann/darf ich Autogenes Training nicht durchführen?
Wobei kann mir das Autogene Training helfen?
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