MKK-Hypnose

…….Gründau – Gelnhausen

Schlafstörungen

Schlafstörungen haben meist vielfältige Gründe:

Schlafstörungen sind immer dann als krankhaft zu bezeichnen, wenn der Schlaf nicht erholsam ist, wenn die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt oder wenn ein großer Leidensdruck vorhanden ist.
Auch ein übergroßes Schlafbedürfnis kann das Wohlbefinden genauso beeinträchtigen, wie eine Störung des Schlaf-/Wachrhythmus, Albträume, Schnarchen, Atemaussetzer und vieles mehr.

Auf jeden Fall sollte eine Schlafstörung immer zuerst mit dem Hausarzt besprochen werden.

Viele Erkrankungen des Schlafs sind nicht einfach zu diagnostizieren. Neben dem Hausarzt müssen oftmals zusätzlich Internisten, Lungenfachärzte, HNO-Ärzte, Neurologen, Zahnärzte, Kieferorthopäden, Psychologen und nicht zuletzt speziell ausgebildete Schlafmediziner in die Untersuchung einbezogen werden.

Oft lässt sich nur durch eine ausführliche Befragung des Patienten und eine Überweisung in ein Schlaflabor eine sichere Diagnose stellen. 

Das alles kostet Zeit und Geld. Viele Ärzte können sich wegen der Abrechnungspraxis der Krankenkassen bzw. der Kassenärztlichen Vereinigungen nicht ausreichend Zeit für ein Anamnesegespräch nehmen. Außerdem schränken die meisten Krankenkassen Leistungen für Schlaflaboraufenthalte in sträflicher Weise immer mehr ein.

Das führt nicht selten dazu, dass in Schlaflaboren lediglich eine Schlafapnoe ausgeschlossen oder eben diagnostiziert wird.

Aber eine Schlafapnoe ist nur eine von über 80 Schlafstörungen, die von der amerikanischen „International Classification of Sleep Disorders, 3nd edition (ICSD-3)“ (Klassifikation der Schlafstörungen) erfasst wird.
Dieses System wird heute weltweit in der Schlafmedizin verwendet.

Nach diesem System werden die Schlafstörungen in 8 Gruppen eingeteilt:

  1. Insomnien (Ein- und Durchschlafstörungen )
  2. Schlafbezogene Atmungsstörungen (Obstruktives Schlafapnoe Syndrom usw.)
  3. Hypersomnien zentralen Ursprungs, nicht bedingt durch circadiane Rhythmusstörungen, schlafbezogene Atmungsstörungen oder andere Ursachen eines gestörten Schlafes (z.B. infolge organischer Erkrankungen oder Drogenmissbrauchs, Menstruationsbezogene Hypersomnie, Narkolepsie)
  4. Circadiane Rhythmusstörungen (z.B. Jetlag, Schichtarbeit)
  5. Parasomnien (z.B. Schlafwandeln, Alpträume, Pavor nocturnus, Schlaflähmung, Schlafbezogene Essstörung)
  6. Schlafbezogene Bewegungsstörungen (z.B. Syndrom der unruhigen Beine („Restless Legs-Syndrom“), Zähneknirschen (Bruxismus))
  7. Isolierte Symptome, augenscheinlich normale Varianten, und ungeklärte Probleme (Phänomene wie Schnarchen, Sprechen im Schlaf (Somniloquie), Einschlafzuckungen oder Lang- oder Kurzschlafen“ )
  8. Andere Schlafstörungen (Refluxkrankheit (Gastroösophagealer Reflux), Schlafbezogene Epilepsie, Schlafbezogene kardiale Ischämie)